KI in der Steuerkanzlei: Schluss mit der Tipparbeit
Eingehende Belege werden ausgelesen, dem richtigen Lieferanten zugeordnet und für den Import in BMD oder DATEV vorbereitet — Ihr Team bestätigt, statt zu tippen. Bei wiederkehrenden Lieferanten laufen erfahrungsgemäß rund 70 Prozent ohne Korrektur durch. Der Pilot läuft zwei Wochen auf dem Belegfluss eines einzelnen Mandanten, damit die Zahlen am Ende Ihre eigenen sind und nicht unsere.
Wo verschwindet die Zeit in der Kanzlei?
Nicht in der fachlichen Arbeit, sondern in der Vorerfassung. Belege kommen als PDF per Mail, als Scan, als Foto aus dem Messenger und als Export aus fremden Systemen — jeder Lieferant mit eigener Struktur. Jemand öffnet, sucht Nummer, Datum, Beträge und Steuersatz und überträgt sie.
Was setzen wir konkret um?
Kein Umbau der Kanzleisoftware. Die Arbeit endet dort, wo Ihr System beginnt.
Belege auslesen
Unabhängig von Format und Lieferant: Nummer, Datum, Beträge, Steuersätze, Positionen. PDF, Scan, Foto — auch schlechte Handykamera.
Lieferanten abgleichen
Zuordnung gegen die bestehende Kartei statt Anlage von Dubletten. Neue Lieferanten werden vorgeschlagen, nicht automatisch angelegt.
Für BMD und DATEV vorbereiten
Übergabe im vorgesehenen Importformat — auch dort, wo keine Schnittstelle existiert. Ihr Team bestätigt oder korrigiert.
Warteschlange für Unsicheres
Belege, bei denen das System unsicher ist, laufen nicht still durch, sondern in eine eigene Liste. Das ist der Unterschied zwischen Entlastung und Nacharbeit.
Kontierungsvorschlag
Auf Basis früherer Buchungen desselben Lieferanten. Vorschlag, keine Buchung — die Entscheidung bleibt in der Kanzlei.
Verarbeitung in der EU
Eigene Infrastruktur, Auftragsverarbeitungsvertrag, kein Training auf Mandantendaten, Unterauftragsverarbeiter mit Verarbeitungsort offengelegt.
Wie läuft das Projekt ab?
Sichtung
3–5 TageWir schauen uns den echten Belegfluss an: Formate, Volumen, Lieferantenstruktur, Weg bis ins System. Ergebnis ist eine Aufwandsschätzung, keine Präsentation.
Pilot
2 WochenEin Mandant, echter Belegfluss, Messung von Durchlaufquote und Korrekturaufwand. Abbruchkriterien vorher festgelegt.
Produktivbetrieb
4–6 WochenAusweitung auf weitere Mandanten, Anbindung an BMD oder DATEV, Einweisung, Regelung für neue Lieferanten.
Was bedeutet das rechnerisch?
Beispielszenario, kein Kundenbericht: 2,5 Minuten je Beleg ist ein Mittelwert für Öffnen, Prüfen und Eintragen; 70 Prozent gelten für wiederkehrende Lieferanten mit stabiler Belegstruktur, bei einmaligen Lieferanten liegt die Quote niedriger. Genau deshalb beginnt jedes Projekt mit einem Piloten auf Ihrem echten Fluss — er liefert Ihre Zahl statt unserer.
Wann wir nicht die Richtigen sind
FAQ
Welche KI eignet sich für die Buchhaltung?+
Funktioniert das auch ohne Schnittstelle zu BMD oder DATEV?+
Wie viel Handarbeit bleibt?+
Was passiert mit Mandantendaten?+
Ersetzt das Personal?+
Was kostet der Einstieg?+
Ein Mandant, zwei Wochen, Ihre eigenen Zahlen
Nennen Sie uns den Mandanten mit dem unangenehmsten Belegfluss. Im Piloten messen wir Durchlaufquote und Korrekturaufwand an genau diesem Material — und Sie entscheiden danach mit Zahlen statt mit Versprechen.