Branchen
Die Technik unterscheidet sich zwischen Branchen kaum — der richtige erste Anwendungsfall dagegen erheblich. In der Steuerberatung ist es die Belegvorerfassung, in der Produktion die technische Dokumentation, in der Kanzlei der eigene Schriftsatzbestand. Wer diesen Einstieg falsch wählt, verliert die Akzeptanz der Mitarbeiter, und die bekommt man kein zweites Mal.
Für welche Branchen haben wir fertige Verfahren?
Steuerberatung und Buchhaltung
Belegvorerfassung mit Übergabe an BMD oder DATEV, Recherche in Richtlinien und Mandantenunterlagen. Rund 70 % der Routinebelege laufen ohne Rückfrage durch.
AnsehenBanken und Finanzdienstleister
Vertrags- und Auslagerungsdokumentation, Recherche in Richtlinien — mit Belegketten und den Artefakten für DORA und EU AI Act.
AnsehenPharma und Gesundheitswesen
Antworten aus SOPs, Herstellvorschriften und Schulungsunterlagen mit Dokument-, Versions- und Absatzverweis.
AnsehenProduktion und Maschinenbau
Wartungsanleitungen, Schaltpläne und Prüfprotokolle durchsuchbar — ohne Eingriff in die Anlagensteuerung und ohne Diskussion über Anlagenverfügbarkeit.
AnsehenLogistik und Spedition
Frachtbriefe, Zoll- und Lieferpapiere auslesen und ins TMS übergeben — auch fotografiert aus der Fahrerkabine und mehrsprachig.
AnsehenRechtsanwaltskanzleien
Den eigenen Schriftsatzbestand wiederfinden, mit Verschwiegenheitspflicht, Auftragsverarbeitungsvertrag und Antworten, die ohne Fundstelle nicht existieren.
AnsehenVersicherungsmakler
Deckung, Ausschlüsse und Obliegenheiten aus Bedingungswerken vergleichbar machen — mit Klauselverweis bei jeder Angabe.
AnsehenImmobilienverwaltung
Index- und Kündigungsfristen im Vertragsbestand auslesen, Umlagefähigkeit gegen den Mietvertrag prüfen.
AnsehenBau und Ausbau
Leistungsverzeichnis, Vertrag, Nachträge und Schriftverkehr gemeinsam durchsuchbar — Nachweise finden, solange sie nützen.
AnsehenEnergiewirtschaft
Technische Regeln und Verträge mit Gültigkeitsstand bei jeder Antwort. Ohne Eingriff in Betriebsführung und Leitsystem.
AnsehenWas haben diese Branchen gemeinsam?
Nicht den Wirtschaftszweig, sondern drei Eigenschaften. Wo alle drei zutreffen, funktioniert unsere Arbeitsweise — auch wenn die Branche oben nicht aufgeführt ist.
- Dokumentenaufkommen in MengeEinzelfälle mit individueller Bewertung tragen den Aufbau nicht. Wiederkehrende Vorgänge in Zahl schon.
- Wiederkehrende PrüflogikDieselbe Frage wird an viele Dokumente gestellt. Wo sich diese Frage nicht benennen lässt, lässt sie sich auch nicht automatisieren.
- NachweispflichtGegenüber Aufsicht, Auditor oder Mandant. Genau dort ist eine Antwort ohne Quellenangabe wertlos — und darauf ist unser Aufbau ausgelegt.
Womit sollte man anfangen?
Mit dem Anwendungsfall, der die beste Zahl hat — nicht mit dem interessantesten. Volumen mal Bearbeitungszeit ist die Rechnung, die zählt. Der zweite Filter ist die Frage, was bei einem Fehler passiert: Der Einstieg gehört dorthin, wo ein Fehltreffer folgenlos bleibt. Deshalb ist die Suche im eigenen Bestand fast immer der bessere erste Schritt als eine Automatisierung, die etwas auslöst.
Zur BeratungHäufige Fragen
Warum arbeiten Sie branchenweise statt mit einer Standardlösung?+
Weil sich der erste Anwendungsfall unterscheidet, nicht die Technik. In der Steuerberatung ist es die Belegvorerfassung, in der Produktion die technische Dokumentation, in der Kanzlei der eigene Schriftsatzbestand. Wer diesen Einstieg falsch wählt, verliert die Akzeptanz — und die bekommt man kein zweites Mal.
Unsere Branche steht nicht dabei. Heißt das, es passt nicht?+
Nein. Die aufgeführten Branchen sind die, in denen wir Verfahren und Vorlagen bereits fertig haben. Entscheidend ist nicht der Wirtschaftszweig, sondern ob viel Dokumentation anfällt und ob nachvollziehbar sein muss, woher eine Aussage stammt.
Was haben diese Branchen gemeinsam?+
Dokumentenaufkommen in Menge, wiederkehrende Prüflogik und eine Nachweispflicht — gegenüber einer Aufsicht, einem Auditor oder einem Mandanten. Genau dort ist eine Antwort ohne Quellenangabe wertlos, und genau darauf ist unser Aufbau ausgelegt.
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich das?+
Als Faustregel ab etwa 50 Mitarbeitern mit spürbarem Dokumentenaufkommen. Unterhalb eines Projektvolumens von rund 25.000 € rechnet sich eine Einführung mit Anbindung und Betrieb für beide Seiten nicht.
Womit sollte man anfangen?+
Mit dem Anwendungsfall, der die beste Zahl hat — nicht mit dem interessantesten. Volumen mal Bearbeitungszeit ist die Rechnung, die zählt. Der zweite Filter: Was passiert bei einem Fehler? Der Einstieg sollte dort liegen, wo ein Fehltreffer folgenlos bleibt.