KI-Agenten, die einen Arbeitsschritt wirklich übernehmen
Ein Agent beantwortet nicht nur, er handelt: liest den Beleg, prüft gegen die Stammdaten, legt den Vorgang im Fachsystem an — und übergibt an einen Menschen, sobald er sich nicht sicher genug ist. Diese Übergabeschwelle ist der Unterschied zwischen einer Demo und etwas, das im Tagesgeschäft laufen darf.
Wann lohnt sich ein Agent — und wann nicht?
Die Eignung entscheidet sich am Prozess, nicht am Werkzeug. Vier Merkmale trennen die Fälle, die tragen, von denen, die im Pilot stecken bleiben.
Was bauen wir konkret?
Vier Bausteine, aus denen produktive Automatisierungen bei uns bestehen.
Übergabeschwelle
Unterhalb einer definierten Sicherheit läuft nichts durch, sondern landet bei einem Menschen. Der Anteil der Übergaben wird gemessen und ist Teil der Abnahme — nicht ein Makel, den man versteckt.
Enge Rechte
Der Agent bekommt genau die Berechtigungen des Arbeitsschritts, den er übernimmt. Kein Sammelzugang, keine Administratorrechte «für den Anfang».
Vollständiges Protokoll
Jeder Vorgang mit Eingabe, Entscheidung, Begründung und Zeitstempel. Ohne das ist weder eine Fehlersuche möglich noch ein Nachweis gegenüber der Revision.
Anbindung statt Parallelwelt
Wir arbeiten in Ihren Systemen — DMS, ERP, Fachanwendung, Postfach. Ein Agent, der eine eigene Datenhaltung aufbaut, erzeugt ein zweites Problem statt eine Lösung.
Wie führen wir einen Agenten ein?
Prozessaufnahme
3–5 TageWir sehen dem Arbeitsschritt zu, wie er heute läuft, und zählen: Volumen, Bearbeitungszeit, Fehlerquote, Ausnahmen. Daraus entsteht die Vergleichsbasis.
PoC am echten Fall
1–2 WochenIhre Belege, Ihre Ausnahmen, Ihre Zielsysteme im Testmandanten. Ergebnis ist eine belastbare Durchlaufquote statt einer Zusage.
Pilot im Schattenbetrieb
2–4 WochenDer Agent arbeitet parallel zur Handarbeit, ohne zu buchen. Erst wenn die Abweichungen unter der vereinbarten Schwelle liegen, wird geschaltet.
Produktivbetrieb
4–8 WochenSchrittweise Übernahme, Monitoring der Übergabequote, Verfahren für neue Belegarten und Ausnahmen. Ihr Team bekommt die Kontrolle, nicht wir.
Wofür wir keinen Agenten bauen
FAQ
Was ist ein KI-Agent im Unternehmenseinsatz?+
Wie unterscheidet sich das von klassischer Automatisierung?+
Was passiert, wenn der Agent einen Fehler macht?+
Welche Prozesse eignen sich zuerst?+
Braucht das Zugriff auf unsere Systeme?+
Was kostet so ein Projekt?+
Fällt das unter den EU AI Act?+
Der günstigste Test
Nennen Sie uns einen Arbeitsschritt mit Volumen und schicken Sie zwanzig echte Vorgänge dazu. Wir sagen Ihnen, welche Durchlaufquote realistisch ist und wo die Ausnahmen liegen — bevor über Budget gesprochen wird.