Clef · Live-Demo ausprobieren →
Leistung · EU AI Act

EU AI Act Beratung und Umsetzung — die technische Seite

Wir nehmen auf, welche KI-Systeme bei Ihnen tatsächlich laufen, ordnen jeden Anwendungsfall einer Risikoklasse zu und erzeugen die Nachweise, mit denen Ihre Rechtsabteilung und die Prüfung arbeiten können. Für ein Unternehmen mit Standardwerkzeugen sind das zwei bis drei Wochen. Was wir nicht tun: Rechtsberatung — die bleibt bei Ihrer Kanzlei, wir arbeiten ihr zu.

2–3 Wochen
bei Standardwerkzeugen
ab 5.000 €
Discovery-Workshop
ab 25.000 €
Umsetzungsprojekt
EU
Verarbeitungsort

Woran hängt es in der Praxis?

Nicht am Regelwerk — das ist lesbar. Es hängt daran, dass niemand im Haus sagen kann, welche KI-Werkzeuge tatsächlich im Einsatz sind und was sie mit welchen Daten tun. Die Verordnung selbst ist dabei selten das Hindernis. Aufwand entsteht dort, wo niemand weiß, welche Systeme im Haus tatsächlich laufen — und diese Liste ist regelmäßig länger als die, welche die IT führt, weil Fachbereiche eigene Werkzeuge beschaffen.

  • Fachbereiche haben Werkzeuge eigenständig eingeführt; eine Gesamtliste existiert nicht.
  • Der Anbieter kann nicht belegen, wo verarbeitet wird — damit endet das Gespräch in der Compliance.
  • Die Einstufung steht in einer Präsentation, aber ohne Begründung, die einer Prüfung standhält.
  • Artikel 4 ist bekannt, der Schulungsnachweis fehlt.

Was bekommen Sie am Ende?

Artefakte, nicht Empfehlungen. Alles, was entsteht, gehört Ihnen und ist prüfbar.

Systemregister

Vollständige Liste der eingesetzten KI-Werkzeuge mit Zweck, Datenarten, verantwortlicher Person und Datum — inklusive der Werkzeuge, die Fachbereiche selbst eingeführt haben.

Einordnung je Anwendungsfall

Risikoklasse mit schriftlicher Begründung. Der Anwendungsfall entscheidet, nicht die Technik: dasselbe Modell kann minimal oder hochriskant sein.

Technische Dokumentation

Wie das System arbeitet, welche Daten es verarbeitet, wo verarbeitet wird, welche Unterauftragsverarbeiter beteiligt sind.

Nutzungsregel für Mitarbeiter

Eine Seite: welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten hineindürfen, wer bei Zweifeln entscheidet. Verhindert im Alltag mehr als jede Schulungsstunde.

Schulungsnachweis nach Artikel 4

Einweisung bezogen auf Ihre Systeme, Teilnehmerliste, Unterlagen — die vier Dokumente, die eine belastbare Akte ergeben.

Belegketten

Wo KI Aussagen produziert, zeigt jede Aussage auf ihre Quelle. Das ist der Unterschied zwischen plausibel und prüfbar.

Wie läuft es ab?

In vier Abschnitten, von denen der erste den Umfang aller weiteren bestimmt: die Bestandsaufnahme. Sie funktioniert nur ohne Sanktionsandrohung — wer fragt, um zu ahnden, bekommt eine unvollständige Liste und baut die Dokumentation auf einer Lücke auf. Erfahrungsgemäß tauchen dabei Werkzeuge auf, von denen die IT nie gehört hat, weil Fachbereiche sie selbst beschafft haben.

01

Bestandsaufnahme

3–5 Tage

Interviews mit den Fachbereichen, Sichtung der eingesetzten Werkzeuge, erste Einordnung. Ergebnis: Systemregister mit offenen Punkten.

02

Einordnung und Dokumentation

1–2 Wochen

Klassifizierung jedes Anwendungsfalls mit Begründung, technische Dokumentation, Nutzungsregel, Schulungsunterlagen.

03

Übergabe und Einweisung

1 Woche

Schulung der Mitarbeiter, Übergabe der Artefakte an Rechtsabteilung und Prüfung, Fahrplan für offene Hochrisiko-Fälle.

Was kostet das und wie lange dauert es?

Der Umfang hängt an einer Frage: Setzen Sie Standardwerkzeuge ein oder Anwendungen, die Personen bewerten? Im ersten Fall reden wir über zwei bis drei Wochen und den kleineren Rahmen. Im zweiten kommen Risikomanagement, menschliche Aufsicht und Konformitätsbewertung hinzu — das ist ein anderes Projekt mit anderer Nachweislast. Die Einordnung selbst kostet in beiden Fällen gleich wenig; teuer wird erst, was aus ihr folgt.

5.000 €
Discovery-Workshop: Bestandsaufnahme, Einordnung, Fahrplan
25.000 €
ab hier ein Umsetzungsprojekt auf bestehender Infrastruktur
2–3 Wochen
typische Dauer bei Standardwerkzeugen

Die zweite Zahl ist bewusst gesetzt: unterhalb dieses Volumens rechnet sich ein Einführungsprojekt für beide Seiten nicht. Bei größerer Infrastruktur kalkulieren wir individuell — nach Zahl der Systeme, Datenquellen und Standorte.

Wann Sie uns nicht brauchen

Drei Fälle, in denen ein Projekt überflüssig ist. Wir sagen das im Erstgespräch — die Einordnung nach Artikel 4 und ein Schulungsnachweis sind für ein Unternehmen mit Standardwerkzeugen in wenigen Tagen erledigt, und dafür braucht es keinen Dienstleister.

  • Wenn Sie eine rechtliche Bewertung suchen: dafür ist eine Kanzlei zuständig, nicht wir.
  • Wenn im Haus nur ein Standardwerkzeug ohne Personenbezug läuft — Liste, Begründung und eine Einweisung schaffen Sie selbst, die Anleitung dafür steht auf unserer Seite zu den Pflichten.
  • Wenn eine Zertifizierung erwartet wird: der AI Act sieht für Betreiber keine vor, und wir stellen keine aus.
  • Wenn das Ziel ist, die Einstufung «minimal» zu bekommen, unabhängig vom Befund. Wir dokumentieren, was ist.

FAQ

Brauchen wir eine KI-Governance — und was ist das konkret?+
Gemeint sind die Regeln, nach denen im Haus über KI entschieden wird: wer einen Anwendungsfall freigibt, wie Systeme eingeordnet werden, wo die Grenzen liegen, wer bei Zweifeln entscheidet. Für ein mittelständisches Unternehmen sind das zwei bis drei Seiten und eine benannte Zuständigkeit — keine Organisationseinheit. Wer daraus ein Rahmenwerk baut, bevor der erste Anwendungsfall läuft, beschreibt Prozesse, die es noch nicht gibt.
Sind Sie eine Rechtsberatung?+
Nein. Wir liefern die technische Seite: Bestandsaufnahme der Systeme, Einordnung der Anwendungsfälle, technische Dokumentation und Belegketten. Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrer Kanzlei — wir arbeiten ihr zu.
Was bekommen wir am Ende in die Hand?+
Ein Systemregister mit Einstufung und Begründung je Anwendungsfall, die technische Dokumentation der eingesetzten Systeme, eine Nutzungsregel für Mitarbeiter und den Schulungsnachweis nach Artikel 4.
Wie lange dauert das?+
Für ein Unternehmen mit Standardwerkzeugen zwei bis drei Wochen ab Kick-off. Kommen Hochrisiko-Anwendungen hinzu, wird daraus ein Projekt mit Risikomanagement und Aufsichtsprozess — Umfang klären wir im Discovery-Workshop.
Was kostet die Umsetzung des EU AI Act?+
Der Discovery-Workshop mit Bestandsaufnahme, Einordnung und Fahrplan startet bei 5.000 €. Ein Umsetzungsprojekt auf bestehender Infrastruktur beginnt bei 25.000 €; bei größerer Infrastruktur rechnen wir es individuell.
Wir haben schon eine Kanzlei dafür. Was ergänzen Sie?+
Die Kanzlei sagt Ihnen, was gilt. Wir sagen Ihnen, was in Ihren Systemen tatsächlich passiert, und erzeugen die Nachweise dafür: welche Werkzeuge laufen, welche Daten sie verarbeiten, wo sie verarbeitet werden und wie Ergebnisse belegt sind.
Betrifft uns das überhaupt, wir nutzen nur ChatGPT?+
Dann liegen Sie voraussichtlich in der niedrigsten Risikostufe — die Schulungspflicht nach Artikel 4 und die dokumentierte Einordnung gelten trotzdem. Das ist der kleinste Umfang und in wenigen Tagen erledigt.

Der erste Schritt kostet Sie einen Termin

Im Discovery-Workshop nehmen wir den Bestand auf und sagen Ihnen, in welcher Risikoklasse Sie tatsächlich landen und was daraus folgt. Wenn sich zeigt, dass Sie das selbst erledigen können, sagen wir Ihnen das — die Bestandsaufnahme behalten Sie in jedem Fall.

Zuletzt aktualisiert: