KI-Beratung, die mit einem laufenden System endet
Wir klären drei Fragen: welcher Anwendungsfall bei Ihnen messbar Zeit spart, ob Ihre Daten dafür ausreichen, und was Aufbau und Betrieb kosten. Danach bauen wir es — Beratung und Umsetzung aus einer Hand, damit die Empfehlung nicht an der Realität Ihrer Systeme scheitert. Die Inferenz läuft auf unserer eigenen Infrastruktur in der EU.
Woran scheitern KI-Projekte tatsächlich?
Nicht an der Technik. Die drei Muster, die wir immer wieder sehen, entstehen alle vor der ersten Zeile Code — und sie lassen sich vorher abstellen.
- Gewählt wird der spannendste Anwendungsfall statt des messbarsten. Der Chatbot für alles wirkt größer als die Rechnungsprüfung — aber nur einer davon hat eine Zahl, die man am Ende vergleichen kann.
- Der Pilot startet ohne Abbruchkriterien. Wenn vorher nicht feststeht, was «gut genug» heißt, endet er in einer Diskussion über Eindrücke.
- Beratung und Umsetzung sind getrennt. Die Empfehlung entsteht ohne Blick in die Systeme und trifft dann auf ein DMS, das keine brauchbare Schnittstelle hat.
- Niemand im Fachbereich darf entscheiden, was ein gutes Ergebnis ist. Ohne diese Rolle läuft jedes Projekt in eine Endlosschleife aus Feedback ohne Abnahme.
Was umfasst die Beratung?
Vier Arbeitsschritte, jeder mit einem Ergebnis, das Sie auch ohne uns weiterverwenden können.
Anwendungsfall auswählen
Wir sprechen mit den Menschen, die die Arbeit heute machen, und rechnen Bearbeitungszeiten gegen Volumen. Der Fall mit der besten Zahl gewinnt — nicht der mit der besten Präsentation.
Daten prüfen
Reichen Umfang, Struktur und Qualität für die gewünschte Antwortgüte? Diese Frage entscheidet mehr Projekte als die Modellwahl, und sie wird fast immer zu spät gestellt.
PoC an echten Dokumenten
Kein Demo-Datensatz, sondern Ihre Unterlagen und Ihre Fragen. Ein Tag für den ersten Test, danach eine belastbare Aussage über Trefferquote und Grenzen.
Fahrplan mit Aufwänden
Was der Rollout kostet, wie lange er dauert, welche Schnittstellen fehlen und welche Rollen Sie besetzen müssen. Auch dann, wenn die Antwort «lohnt sich nicht» lautet.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
Vier Abschnitte, zwischen denen jeweils eine Entscheidung steht — und genau diese Entscheidungen bestimmen den Termin, nicht die Technik. Nach jedem Abschnitt können Sie aussteigen, und das Ergebnis bleibt bei Ihnen: die Anwendungsfallanalyse, die Trefferquoten aus dem PoC, der Fahrplan mit Aufwänden. Wir halten diese Reihenfolge auch dann ein, wenn ein Kunde direkt in die Umsetzung will — ein Rollout ohne belastbare Zahl aus dem Piloten ist der teuerste Weg, dieselbe Frage zu beantworten.
Kostenloser Test
1 TagSie schicken ein typisches Dokument und drei Fragen dazu. Sie sehen das Ergebnis, bevor irgendein Vertrag existiert.
Discovery-Workshop
ab 5.000 €Datenaudit, Workshop mit dem Fachbereich, PoC an Ihren Unterlagen, Fahrplan mit Aufwänden. Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage — auch für ein Nein.
Pilot
2–4 WochenAbgegrenzter Bestand, echte Fragen aus dem Tagesgeschäft, vorher vereinbarte Abbruchkriterien. Hier entstehen Ihre Zahlen statt unserer Versprechen.
Produktivbetrieb
4–8 WochenAnbindung an Ablagen und Fachsysteme, Rollen und Rechte, Einweisung der Mitarbeiter, Verfahren für neue Dokumente und laufender Betrieb.
Woran das Ergebnis gemessen wird
An Zahlen, die vor dem Start erhoben werden — sonst gibt es am Ende keinen Vergleich, sondern Diskussion über Eindrücke. Bearbeitungszeit je Vorgang, Anteil der Fälle ohne Rückfrage, Zahl der Nachfragen an Kollegen. Der unangenehmste und zugleich wertvollste Wert ist der vierte: der Anteil der Fragen, auf die das System keine belegte Antwort findet. Er misst nicht die Technik, sondern Ihre Dokumentation — und zeigt, wo der Betrieb von einzelnen Personen abhängt.
Die Durchlaufquote hängt vom Anwendungsfall ab und wird im Pilot an Ihren Daten gemessen, nicht vorher zugesagt. Die beiden anderen Werte sind Konstruktionsprinzip: ohne Quelle keine Aussage.
Wann wir nicht die Richtigen sind
Ein Anbieter, der auf jede Anfrage zusagt, verkauft ein Projekt und kein Ergebnis. Diese vier Fälle sagen wir im Erstgespräch ab — bevor Budget gebunden ist und bevor jemand im Haus anfängt, ein Vorhaben zu verteidigen, das sich nicht trägt. Die vierte Grenze ist die unangenehmste, weil sie über Geld geht: Unterhalb von etwa 25.000 € decken sich Anbindung, Rechtekonzept und Betrieb nicht, und ein Pilot, dem der Rollout nicht folgen kann, kostet beide Seiten nur Zeit.
- Wenn das Wissen ausschließlich in Köpfen steckt und nicht in Dokumenten — dann ist Dokumentation der erste Schritt, nicht KI.
- Wenn eine rechtsverbindliche Auskunft erwartet wird. Wir liefern Aufbereitung mit Quellenverweis; die Bewertung bleibt bei Ihren Fachleuten.
- Wenn eine Softwarelizenz zum Selbstbedienen gesucht wird — wir führen ein und begleiten den Betrieb.
- Wenn das Projektvolumen deutlich unter 25.000 € liegen soll: dann sind Anbindung und Betrieb nicht gedeckt, und beide Seiten verlieren Zeit.
Wie es nach der Beratung weitergeht
Die Beratung endet mit einer Entscheidungsgrundlage. Was danach kommt, hängt davon ab, was sie ergeben hat.
FAQ
Passt das für den Mittelstand oder eher für Konzerne?+
Was macht eine KI-Beratung konkret?+
KI-Beratung, KI-Agentur oder KI-Dienstleister — was ist der Unterschied?+
Was unterscheidet Beratung von Umsetzung?+
Was kostet eine KI-Beratung?+
Wie lange dauert es bis zum ersten Ergebnis?+
Woran scheitern KI-Projekte am häufigsten?+
Brauchen wir eigene KI-Spezialisten im Haus?+
Können Sie mit unseren bestehenden Systemen arbeiten?+
Der schnellste Weg herauszufinden, ob es funktioniert
Ein typisches Dokument, drei Fragen dazu, ein Tag Bearbeitung. Sie sehen ein Ergebnis an Ihren eigenen Unterlagen, bevor Sie über Budget sprechen — und wir sehen, ob Ihre Daten das hergeben, was Sie brauchen.
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